Konzerte ab 2012

 


Royal Winter Music

Ein RESONANZprojekt

Wienand Haus, Weyertal 59, 50937 Köln, Bibliothek des Internationalen Kollegs Morphomata

29. Juni 2016, 20 Uhr

Ein Abend mit Texten von Shakepeare und Musik von Dowland und Henze aus Anlass des 400. Todestages von William Shakespeare in Zusammenarbeit mit dem Collegium musicum der Universität zu Köln

Nangialai Nashir, Gitarre
Frank Meyer, Sprecher
Begrüßung: Prof. Dr. Dietrich Boschung, Direktor Morphomata

Eintritt frei, Einlass nur mit Voranmeldung (begrenzte Plätze) unter collegium-musicum@uni-koeln.de oder (0221) 470 41 96

Kooperation des Internationalen Kollegs „Morphomata: Genese, Dynamik und Medialität kultureller Figurationen“ mit Klang Köln e.V.

Schirmherr der Reihe RESONANZprojekt: Prof. Dr. Axel Freimuth, Rektor der Universität zu Köln

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Köln

 

Seit es sie gibt, haben die Texte, Charaktere und Figuren aus dem Kosmos von Shakespeares Werk Musiker unterschiedlichster Herkunft inspiriert.

Ein herausragendes Beispiel dafür ist Hans Werner Henzes Werk Royal Winter Music II von 1980, in der er Charaktere aus Shakespeares Bühnenwerken mit den Mitteln der Gitarre darstellt. Dieses etwa halbstündige Werk gilt als eine der anspruchsvollsten und virtuosesten Kompositionen, die bisher für dieses Instrument geschrieben wurden und es stellt eine Herausforderung dar, der sich nur sehr wenige Gitarristen stellen.

Konfrontiert wird das Werk mit Ausschnitten aus den Shakespeareschen Vorlagen zu Henzes Vertonungen, vorgetragen vom Kölner Schauspieler und Sprecher Frank Meyer, sowie mit Solowerken von Shakespeares Zeitgenossen, dem englischen Lautenisten John Dowland.

Bei der Veranstaltung wechseln sich die Musiken von Henze und Dowland mit den Texten ab und beleuchten sich somit gegenseitig.

 


 Im Anfang war das Wort

 

Donnerstag, 17. Dezember 2015, 19:30 Uhr

Domforum, Domkloster 3, 50667 Köln

 

Slawomir Olszamowski   (*1953)

Im Anfang war das Wort   für Tonband

Vinko Globokar  (*1934)                   

Voix Instrumentalisée (1973)

Peter Ablinger   (*1959)                    

Mao Tse-Tung (2003)   aus: Voices and piano (1998-2014)

Georges Aperghis   (*1945)

Récitation 11 (1978)    für Stimme solo

Oxana Omelchuk    (*1975)

Mikrogramm (2012)    für Sopran und Baritonsaxophon

Falko Steinbach   (*1957)

Camp II (2015)    für Flöte, Saxophon, Sprecher und Klavier

Stefan Thomas   (*1968)

Vier Dada-Lieder nach Texten von Hugo Ball (2015)

für Sopran, Saxophon und Klavier (UA)

                              

 

Sprache und Sprechen als eigenständiges musikalisches Material, Synästhesien zwischen vokalen und instrumentalen Äußerungen – die symbiotischen Beziehungen zwischen Musik und Sprache sind Thema des Konzertabends.
Vorgestellt werden sie in den elektronischen Verarbeitungen von Slawomir Olszamowski, in der Theatralik Falko Steinbachs oder in der „sprechenden“ Klaviermusik Peter Ablingers, bei der eine Rede Mao Tse-Tungs quasi originalgetreu aufs Klavier übertragen wurde.
Weitere Erkundungen bilden die Werke von Georges Asphergis und Oxana Omelchuk sowie die legendäre Performance „Voix instrumentalisée“ von Vinko Globokar, in der die Interpretin Wardy Hamburg neben Ihrem Spiel auf dem Baritonsaxophon auch singen, lachen und noch so manch anderes tun wird.
Der Pianist Stefan Thomas wird mit der Sopranistin Irene Kurka und Wardy Hamburg zudem seine „Vier Dada-Lieder“ nach Texten von Hugo Ball uraufführen.

 


 

Klang Köln elektronisch 

 

Sonntag, 12. April 2015, 18.00 Uhr

Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Ausstellungsraum
Melchiorstraße 3   50670 Köln

Stefan Thomas

Xenophobie 5   für Synthesizer

Sascha Dragicevic

Autogamie  für Fagott und Elektronik (akusmatische Version)

Slawomir Olszamowski

Im Anfang war das Wort   für Tonband

Christoph Maria Wagner

Radiodrome

Szene 5 aus Night of the Living Dead für 12 Solostimmen, Ensemble und Rundfunkmeldungen (Videopräsentation der Uraufführung)

Carter Williams

Turbulence  für präparierte Geige und Live-Elektronik

 

Carter Williams, Violine

Stefan Thomas, Synthesizer

Slawomir Olszamowski/Carter Williams, Elektronik

 


 

Neue Musik für Fagott und Klavier

Freitag, 7. März 2014, 20.00 Uhr Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln

Alain Bernaud (*1932)

Hallucinations (1978)

Karlheinz Stockhausen (1928-2007)

In Freundschaft (1982, Version für Fagott)

Thomas Mombaur (*1966)                             

Unkenrufe (2010)

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Henri Dutilleux (1916-2013)

Sarabande et Cortege (1942)

Andre Jolivet (1905-1974)

aus: Cinq Danses Rituelles (1939)

1. Danse initiatique

2. Danse du Heros

Paul Hindemith (1895-1963)

Sonate für Fagott und Klavier (1938)

Roger Boutry (*1932)

Interferences I (1972)

Theo Plath, Fagott und Thomas Mombaur, Klavier


Kölner Musiknacht 2012

 

22. September 2012, 23 Uhr

Tenri Kulturwerkstatt, Kartäuserwall 20, 50678 Köln

 

Klang Köln e.V.

Dmitri Morozov – Klavier

Kalina Kolarova – Violine, Claudia Schott – Klavier

Christoph Maria Wagner – Klavier

 

Relikte – Retrospektionen – Remixe

Valery Voronov (*1971)

Gravures (2011) für Klavier (DE)

Slawomir Olszamowski (*1953)

Cantabile quasi parlando   für Violine und Klavier (DE)

Christoph Maria Wagner (*1966)

Remix-Suite für Klavier:

– Remix III (Beethoven V) (2012; UA)

– Remix I (Debussy, Feldman, Jolivet) (2009)

– Remix II (Webern op.27) (2012; UA)

 

Drei Kölner Komponisten arbeiten sich an Resten und Vergangenheiten ab: Valery Voronovs neuer Klavierzyklus Gravures verwendet als musikalisches Ausgangsmaterial ausschließlich Fragmente aus Werken des Renaissance-Komponisten Arnolt Schlick, die er völlig neu montiert und kombiniert. Slawomir Olszamowski beschwört in seinem Violine-Klavier-Duo auf Basis eines eigenen harmonischen Systems die Klangwelt des Fin-de-Siècle. Christoph Maria Wagner mischt einige Heiligtümer der Musikgeschichte neu ab: Weberns Opus 27 wird dancefloor-tauglich gemacht, Debussy, Feldman und Jolivet erklingen gleichzeitig, und der Kopfsatz von Beethovens Fünfter wird zwischen Verhallungs-Schlieren und spektraler Harmonik zerrieben – eine Art Beethoven auf Drogen…

 

IFM-Projekte e.V. in Kooperation mit dem Kulturamt und der Stabsstelle Events der Stadt Köln

mit freundlicher Unterstützung der KölnTourismus GmbH, der RheinEnergie Stiftung Kultur und des Excelsior Hotel Ernst sowie in Medienpartnerschaft mit der Kölnischen Rundschau und in Partnerschaft mit dem Kulturradio WDR 3